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Oktoberfest Lünen-Süd 2009

Von admin | 19.September 2009

Am Freitag begann zum 29. mal das Oktoberfest in Lünen-Süd.

Nach einer kurzen Besichtigung der diesjährigen Veranstaltung habe ich mich dazu entschlossen, nicht mehr Zeilen als nötig darüber zu verlieren.

Waren es im vergangenen Jahr noch mehr als 60 Schausteller, so findet man in diesem Jahr nur noch 40 davon, Imbiss- und Bierstände bereits eingerechnet. Das Oktoberfest wurde um 150 Meter verkürzt, das Bierzelt im Bereich Wörthstraße/Jägerstraße fehlt in diesem Jahr, Ponyreiten und Kinderkarussell in Höhe Jägerstraße/Düppelstraße gibt es nicht mehr und die Zufahrten sind nicht mehr mit Ständen zugestellt, man kann nur noch an den Absperrungen erkennen, dass hier ein Fest stattfindet (und natürlich am dröhnenden Lärm aus Richtung Bahnstraße).

Programm:

Samstag: 14:30 Uhr “Lünen-Süd sucht den Superstar”, am Abend trällern die “Birdies”
Sonntag: 15:00 Uhr “Lünen-Süd sucht den Superstar Teil 2″, am Abend kommen die “Hit Banditoz”
Montag: 21:00 Uhr Michael Wendler als einziger Höhepunkt in diesem Jahr

Fazit: Kindern wird in diesem Jahr wenig geboten, Lärmpegel nach wie vor hoch, Spaßfaktor negativ

Eigentlich ist es unglaublich, dass so ein Fest vor einigen Jahren sogar ein Feuerwerk hatte. Wirtschaftskrise hin oder her, das Oktoberfest in Lünen-Süd verkommt immer mehr zur Dorfkirmes.

In der jetzigen Form sollte man das Oktoberfest auf den Parkplatz Dammwiese verlegen. Das verhindert nicht nur lästige Straßensperrungen, sondern schont auch die Nerven und Ohren der Anwohner.

Themen: Allgemein |

6 Kommentare to “Oktoberfest Lünen-Süd 2009”

  1. Jana schreibt:
    20th.September 2009 um 20:41

    Seh ich anders.
    Das Oktoberfest wird gerade von den Anwohnern gerne besucht.
    Der Bühnenbereich in Höhe Birkenfeld war gerade Freitag so gut besucht wie noch nie. Die Kürzung hat meines Erachtens nach mehr gebracht, da die Stände nicht mehr so weit auseinander stehen und es nach oben hin eh ein toter Bereich war.
    Für die Kinder ist genauso viel wie letztes Jahr, lediglich das Ponyreiten ist nicht mehr vorhanden. Das Karussel in Höhe Düppelstraße/ehemalige Dresdner Bank ist schon mehrere Jahre nicht mehr vorhanden. Dafür ist das Flugzeugkarussel in der Weißenburgerstraße dazu gekommen.
    Eine Anwohnerin, der das Oktoberfest nach wie vor Willkommen ist.

  2. Marco schreibt:
    21st.September 2009 um 10:45

    Ich bin trotz aller Kritik kein Gegner der Veranstaltung. Es gibt schließlich jedes Jahr eine Menge Besucher, die aus anderen Regionen anreisen. Trotzdem wird immer weniger geboten, das ist ja nicht von der Hand zu weisen. Und die Akzeptanz sinkt zunehmend, je mehr man sich der Bahnstraße nähert. Das dürfte aber eher an der dort vorhandenen Lautstärke liegen. Ich halte es für keinen Zugewinn an Atraktivität, wenn statt des Ponyreitens an gleicher Stelle nun eine Dauerbeschallung vom Cafe Extra ausgeht (übrigens schon seit Donnerstag).

    Es ist einfach nur nervig, wenn von der Bühne den halben Tag die selben Aufzeichnungen von Wendler laufen, diese dann auch noch mit penetranten Soundeffekten versehen sind und ein paar Meter weiter türkische Dancemusic bis zum Anschlag aufgedreht auf mich einrieselt.

    Ich denke es ist verständlich, das gerade aus diesem Bereich die meiste Kritik kommt. Die Leute die da wohnen können sich in den vier Tagen nur schreiend unterhalten und das von Mittags bis Nachts. Jeder soll seinen Spaß haben, aber es sollte auch klar sein, dass das Oktoberfest mitten in einem Wohngebiet stattfindet und Lärm nicht bei allen Partystimmung auslöst.

  3. Jogi schreibt:
    21st.September 2009 um 13:47

    Das mit dem Lärm kann ich nur bestätigen. Kaum zum Aushalten. Und heute steht wieder was von eingen Tausend Besuchern in der Zeitung. Wer schreibt eigentlich sowas, die IGS?

  4. Marco schreibt:
    21st.September 2009 um 14:11

    Nein, nicht die IGS, sondern die Ruhr Nachrichten schreiben das. Übrigens dröhnt seit 14 Uhr die Musik und keiner ist da. Das ändert sich erst heute Abend, wenn die Wendler-Groupies aufschlagen.

  5. Jana schreibt:
    22nd.September 2009 um 11:24

    Ich wohne auch nur 50 Meter Luftlinie von der Bühne Bahnstraße entfernt. Mir macht der Lärm nichts. Außer Montag Abend. Das lag aber eher am Wendler selbst, weil da konnte selbst ich nichts gegen ausrichten. Vor allem, weil ich jetzt ins Hirn gebrannt bekommen habe, dass er demnächst in Oberhausen spielt.
    Ich denke der Bierwagen vom Cafe Extra wird nicht wieder kommen. Sollte er nächstes Jahr wieder da sein, möchte ich deren Konzeptbearbeitung wissen. Der war an allen Tagen leer.
    Zu der Bühnenmusik an sich muss ich auch eingestehen, dass die sehr einfallslos ist, solange das Band läuft. Aber da ich ja die meiste Zeit selbst über das Fest laufe und die Bühne nicht mein Hauptaufenthaltsort ist, bekam ich das nur sporadisch mit.
    Generell finde ich dieses Jahr war das Oktoberfest aber erfolgreicher als in manch vergangenem Jahr und gut besucht war es auch.
    Was mir auch ein bißchen fehlt ist die traditionelle Atmosphäre. Da sollte man sich aber Gedanken über Standgebühren machen.

  6. Michael Wegner schreibt:
    7th.Oktober 2009 um 18:54

    Liebe Lünen- Süder, Anwohner, Kritiker und auch Freunde des Oktoberfestes in Lünen- Süd.
    Als 2. Vorsitzender der IGS, Anwohner, ortsansässiger Handwerker und Ausrichter der Bühne im Bereich Birkenfeld bin ich nätürlich immer sehr an Anregungen, Aufregungen und Kritik interessiert. Deswegen suche ich im Netz nach jedem verfügbarem Artikel. Es gibt allerdings auch Fakten die sich nicht immer verhindern lassen:
    Im Bezug auf das Ponyreiten ( ich habe es im Namen von meinem Sohn auch vermisst) gab es Probleme mit dem Stellplatz. Die Düppelstrasse musste aufgrund von Einhaltung der Rettungswege freigehalten werden. Viel zu spät kam die Einsicht von einem Autohändler um einen Platz zur Verfügung zu stellen. Somit hat der Betreiber des Ponyreiten sein Geschäft woanders aufgebaut. Auch er muss Geld verdienen.
    Das die Festmeile eingekürzt worden ist lag leider daran daß sich nicht genügend Schausteller angemeldet haben. Um anfallende Reinigungskosten einzusparen wurde der gesperrte Abschnitt eingekürzt. Somit sind wir auch schon beim nächsten Thema. Nämlich Geld. Geld regiert nunmal machmal die Welt und auch die IGS bleibt nicht davon verschont. Somit sind nur begrenzte Gelder für begrenzte Bühnenprogramme vorhanden. Es gibt mit Sicherheit viele tolle Künstler die von den Lünen- Südern auf dem Fest vermisst werden. Aber wer soll das bezahlen. Insgesamt war das Fest zwar klein aber dennoch fein. Für den Veranstalter ist wichtig daß sämtliche Behörden und Ordnungskräfte in diesem Jahr bei weitem weniger Stress mit Randalierern etc. hatte als all die Jahre davor. Als letztes bleibt hier noch zu sagen. Wenn jemand der Meinung ist er hätte Ideen wie man das Oktoberfest attraktiver gestalten kann oder wenn jemand der meinung ist ihm fehle etwas auf dem Fest oder irgendetwas wäre zuviel oder oder oder, dem möchte ich hiermit anbieten sich bei der IGS, direkt auch auch gerne bei mir, zu melden. Wir sind immer mit einem Ohr auf der Strasse um den Stadtteil Lünen- Süd positiv aufzubauen und aktraktiv zu gestalten. Hierzu gehört nun mal auch das Oktoberfest. Welches im übrigen den Kaufleuten sehr gut tut. Ich hoffe ich konnte hier ein wenig klar sprechen und sehe viele von Euch zum Karnevalsumzug auf der Strasse. Eine schöne Woche wünscht M. Wegner

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